PRESS RELEASE
Sieger der Herzen: Diese Bundesliga-Fans sind laut KI die Sympathischsten
Twenty-Eight analysiert, welche Fanlager deutscher Fußballvereine von KI-Systemen am sympathischsten wahrgenommen werden
Borussia Dortmund führt das Sympathie-Ranking an, gefolgt vom FC Bayern München und dem VfB Stuttgart
Redaktionelle und institutionelle Quellen prägen die Antworten der KI besonders stark
Berlin, 04. Juni. Die Bundesliga-Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Während der deutsche Fußballmeister bereits feststeht, bleibt die Frage nach dem Sieger der Herzen: Welcher Verein hat die sympathischsten Fans? Eine objektive Antwort darauf dürfte unter Fußballanhängern schwerfallen. KI-Modelle hingegen greifen auf öffentlich zugängliche Informationen und digitale Diskurse zurück und entwickeln so ein eigenes Bild von Vereinen und ihren Fangruppen. Die PR-Agentur Twenty-Eight ist dieser Wahrnehmung mithilfe der KI-Beobachtungssoftware Peec.ai nachgegangen. Dafür wurden rund 750 KI-Antworten zu Faktoren wie Support, Positivität, Fankultur und Loyalität analysiert und ausgewertet.
Borussia Dortmund hat laut KI die sympathischsten Fans
Am stärksten prägen die Fans von Borussia Dortmund die Antworten der KI. Die BVB-Anhänger werden in 66 Prozent der ausgewerteten Antworten genannt. Auf Platz zwei folgen die Fans des FC Bayern München mit einer Sichtbarkeit von 53 Prozent. Dahinter rangieren die Anhänger des VfB Stuttgart, die in 50 Prozent der Antworten genannt werden.
Die Top Fünf werden komplettiert von den Fans von Eintracht Frankfurt mit 38 Prozent und den Anhängern von Union Berlin mit 36 Prozent. Ebenfalls häufig genannt werden die Fans von Schalke 04 (30 Prozent), des 1. FC Köln (23 Prozent) und des FC St. Pauli (21 Prozent). Die Ergebnisse zeigen: In der KI-Wahrnehmung zählen neben aktuellen sportlichen Erfolgen auch Fankultur, Tradition und mediale Präsenz.
Am unteren Ende des Rankings stehen dagegen die Fans vom 1. FC Heidenheim mit einem Prozent Sichtbarkeit und die Anhänger des FSV Mainz 05 mit zwei Prozent. Auch die Fans des FC Augsburg und des VfL Wolfsburg werden mit jeweils drei Prozent vergleichsweise selten genannt.
Gladbach-Fans werden selten erwähnt, aber am positivsten bewertet
Obwohl die Fans von Borussia Mönchengladbach nur in acht Prozent der KI-Antworten erwähnt werden, erreichen sie mit 67 Punkten den höchsten Sentiment-Wert der Untersuchung. Peec.ai berechnet das Sentiment auf Grundlage der Tonalität und des Kontexts, in dem Vereine und ihre Anhänger in KI-Antworten vorkommen. Dabei werden die Gladbach-Fans besonders positiv im Zusammenhang mit Atmosphäre und Stimmung im Stadion erwähnt.
Auf den weiteren Plätzen folgen die Fans des FC St. Pauli mit 63 Punkten, dicht gefolgt von den Anhängern des VfB Stuttgart und von Eintracht Frankfurt mit jeweils 62 Punkten. Auch die Fans des 1. FC Köln und des HSV schneiden mit 61 Punkten überdurchschnittlich positiv ab. Die Fans der TSG Hoffenheim stehen mit 38 Punkten am unteren Ende des Sentiment-Rankings, gefolgt von den Fans von RB Leipzig mit 46 Punkten. Beide Vereine werden in den KI-Antworten vergleichsweise zurückhaltend positiv bewertet.
Bundesliga.com ist wichtigste Quelle der KI
Die Analyse zeigt außerdem, auf welche Quellen KI-Systeme bei der Bewertung von Fanlagern besonders häufig zurückgreifen. Mit einem Anteil von 36 Prozent bilden redaktionelle Inhalte die wichtigste Quellengruppe der Sprachmodelle. Besonders häufig greifen die KI-Systeme auf etablierte Fußball- und Informationsseiten zurück, allen voran bundesliga.com mit 46,3 Prozent unter den Top-Domains.
Corporate-Quellen folgen mit 24 Prozent als zweitgrößte Quellengruppe. Dazu zählen vor allem Vereinswebsites und kommerzielle Plattformen aus dem Fußballumfeld, wie livefootballtickets.com (43,4 Prozent). Referenz- und datenbasierte Plattformen, etwa statista.com (34,3 Prozent) und wikipedia.org (28 Prozent) machen elf Prozent aus. Nutzergenerierte Inhalte kommen auf zehn Prozent, institutionelle Quellen auf neun Prozent.
Lukas von Zittwitz, Gründer und Geschäftsführer von Twenty-Eight, ordnet die Ergebnisse ein:
„Für Vereine wird es immer wichtiger zu verstehen, welches Bild KI-Systeme von ihnen und ihren Fans vermitteln. Denn diese Antworten entstehen nicht zufällig, sondern aus dem, was öffentlich auffindbar, gut strukturiert und häufig genug erzählt wird. Wer seine Fankultur nur lebt, aber nicht sichtbar macht, überlässt die Deutung anderen.
Gerade im Fußball wird Reputation oft über Emotionen aufgebaut: über Zusammenhalt, Haltung, Atmosphäre und Loyalität. Das sind weiche Faktoren, die für Fans, Sponsoren und die öffentliche Wahrnehmung eine wichtige Rolle spielen. Unsere Analyse zeigt, dass diese Faktoren inzwischen auch in KI-Antworten abgebildet werden. Für Clubs entsteht damit ein zusätzlicher Kommunikationsraum, den sie nicht kontrollieren, aber sehr wohl beeinflussen können – durch glaubwürdige Inhalte, starke Geschichten und eine öffentliche Präsenz, die mehr zeigt als Ergebnisse und Tabellenplätze.“
Sämtliche Ergebnisse der Untersuchung sind hier abrufbar:
Auswertung KI-Sichtbarkeit: https://datawrapper.dwcdn.net/TUPVE/3/
Auswertung Referenzquellen: https://datawrapper.dwcdn.net/ROfpV/3/
Über die Untersuchung
Für die Untersuchung wurden 10 Prompts zur Sympathie der Fans der aktuellen Bundesliga-Saison 25/26 mittels der KI-Beobachtungssoftware Peec.ai in einem einwöchigen Zeitraum (02.05. bis 08.05.2026) analysiert. Die Antworten, die auf 755 Quellen basieren, wurden mit dem Ziel ausgewertet, welche der Fanlager von den KIs am häufigsten genannt werden, welches Sentiment die Antworten aufweisen, auf welche Quellen die KIs dabei am häufigsten zurückgegriffen haben und welcher Domain-Typ am stärksten vertreten war. Das Sentiment des 1. FC Heidenheim konnte nicht ermittelt werden, da der Verein in zu wenigen Antworten der KI genannt wurde.
Über Twenty-Eight
Twenty-Eight (www.twenty-eight.agency) ist eine deutsche PR-Agentur. Unter dem Slogan „Wir machen Public Champions“ hat es sich das Beratungsunternehmen zur Aufgabe gemacht, gestandene Unternehmen zu medialen Meinungsführern zu entwickeln. Zu den Kunden zählen unter anderem Weltmarken wie die Jobseite Indeed oder spezialisierte Mittelständler wie die Influencer-Agentur Netzschreier. Twenty-Eight wurde 2023 von Nils Leidloff und Lukas von Zittwitz gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
